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Top 3

Altenburg Tourismus

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2.  Kabarett Nörgelsäcke Gößnitz

Kabarett aus der wildesten Stadt Thüringens

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Lutherweg auf der Via Imperii und dem Jakobsweg

Pilgern, vorbei an der Ponitzer Kirche
Altenburg countryside
zu Fuß für Genießer, Aktive, Schüler und Familien

Pilgern im Altenburger Land auf der "Via Imperii", auf der alten Reichsstraße, die über Leipzig, Borna, Altenburg, Zwickau, Hof nach Nürnberg führte, und auf der einst nachweislich Pilger auf ihrem Weg nach Jerusalem, Rom oder Santiago de Compostela unterwegs waren. Lassen auch Sie sich einladen und lenken Sie durch das historisch interessante Altenburger Land ihre Schritte. Eine vielfältige Landschaft mit schönen Kirchen wird Sie empfangen.

Details

Der Wegverlauf der wichtigen Handelsstraße, der Reichsstraße, hat sich in den Jahrhunderten durch verschiedene Umstände etwas geändert. Doch versuchen wir Sie auf guten, historisch nahekommenden Wanderpfaden durch die Region zu führen.

Der Streckenverlauf

Die "Via Imperii" erreicht das Altenburger Land von Norden
... aus dem Südraum von Leipzig. Erste Station im Altenburger Land ist das Naherholungsgebiet Pahna, nachdem man die  sächsischenOrte Borna, Zedtlitz und Wyhra passierte. Am Pahnaer See vorbei , durch Wald und Flur, wird der kleine Ort Pähnitz erreicht.

Windischleuba
Zwischen den Teichen, die ein Paradies für Wasservögel darstellen, führt der Weg nach Windischleuba. Der Ort besitzt zahlreiche Fachwerkhäuser und ist besonders bekannt für sein Schloss, einer heutigen Jugendherberge. Die Saalkirche von Windischleuba war vermutlich einst dem Hl. Nikolaus (u.a. Patron der Reisenden) gewidmet.

Treben und Gerstenberg
Etwas abseits der direkten Pilgerstrecke liegen die Dorfkirche von Treben (vorreformatorischer Bau mit barockem Turm) und die dem Hl. Michael geweihte kleine Saalkirche in Gerstenberg. Beide sind imposante Bauwerke, die unbedingt auf dem Pilgerweg beachtet werden sollten.

Spielkartenstadt Altenburg
Sie erreichen mit dem Eintreffen in der Spielkartenstadt Altenburg den kulturellen Höhepunkt Ihres Pilgerweges. Durch den Einfluss Kaiser Barbarossas entwickelte sich Altenburg zum Hauptort des Pleißengaus. Die weiträumige Anlage des Altenburger Schlosses mit der Schlosskirche liegt auf einem Porphyrfelsen, unweit des Stadtzentrums. In der Altenburger Bartholomäikirche wurde nach der 1990 erfolgten Restaurierung ein gut erhaltener spätgotischer Schnitzaltar (wohl Leipziger Meister) aufgestellt. Die freigelegte, unvollendete romanische Krypta wird dem 12. Jahrhundert  zugeordnet. Die Altenburger Brüderkirche, ein markanter Neubau aus dem Jahr 1905 mit einer Orgel von Wilhelm Sauer, erhielt ihren Namen von der Franziskanerkirche, die sich bis 1901 an dieser Stelle befand. In der Kirche erhalten Sie zusätzliche Informationen zum Pilgern.

Richtung Paditz nach Mockern (Kirche)
Der Pilgerweg führt nun am Großen Teich vorbei in Richtung Paditz. Danach geht es nahe der Stünzhainer Saalkirche und dem Ehrenberger Schloss (Ersterwähnung 1244; Ende 19. Jahrhunderts- bis auf Bergfried, neu errichtet) in Richtung Lehnitzsch. Kurz vor dem Ort führt ein mit Kirschbäumen gesäumter Weg nach Mockern, mit seiner dem Hl. Georg geweihten Kirche. Die halbrunde Apsis kündet von ihrem Entstehen in spätromanischer Zeit. Eine Besonderheit stellen die beiden Dachreiter auf Schiff- und Chordach dar. Der Ostgiebel des Chors weist Blendnischen auf, die zu Beginn des 16. Jahrhunderts oft Anwendung fanden.

Saalkirche in Saara
Die Saalkirche in Saara besitzt zwei schöne Dachreiter und eine Uhr, die anstelle der Ziffern den Spruch trägt: "NÜTZE DIE ZEIT". Ein Fenstergewand im südlichen Schiffbereich verweist auf spätromanische Zeit. Innen befinden sich Deckenmalereien. Dass die Kirche dem Hl. Christophorus geweiht wurde, deutet u.a. auf eine einstige Furt durch die Pleiße hin. Die Legende dieses Heiligen berichtet, dass der Riese einst Reisende und schließlich das Jesuskind durch einen Fluss trug. Er wurde als Patron der Pilger verehrt.

Kirche von Zürchau
Lohnend ist ein Besuch in der dem Hl. Nikolaus geweihten spätgotischen Kirche von Zürchau. Sie besteht aus einem quadratischen Westturm, einem schmalen Schiff und einem sich anschließenden Chor. In dem barockgeprägten Innenraum blieben Reste des Flügelaltars erhalten.

Gotteshaus von Maltis
Als eine mittelalterliche Saalkirche präsentiert sich das beschauliche Gotteshaus von Maltis. An das Kirchenschiff grenzt ein eingezogener Rechteckchor. Der Dachreiter mit Schweifkuppel und offener Laterne weist barocke Formen auf. Im Innern befinden sich wertvolle Ausstattungsstücke, die größtenteils aus der Barockzeit stammen. Ein Grabstein in Ritztechnik ausgeführt (1398) gehört zu den ältesten dieser Art. An der Bornshainer Kirche sind mehrere Kunstzeitalter ablesbar. Schiff und Chor sind noch spätromanischen Ursprungs.

Gößnitz
Sie erreichen nun die Stadt Gößnitz. Die Annenkirche stammt aus spätgotischer Zeit. Der achteckige Turmaufbau mit Kuppel und offener Laterne sind barocken Ursprungs. Beachtenswert ist das wunderschöne, in Fachwerk ausgeführte Pfarrhaus aus dem Jahr 1653.

Letzte Station:Ponitz
In Ponitz wurde 1733 auf den Grundmauern der alten Kirche ein neues Gotteshaus errichtet. Im Innern findet man sehr gut erhaltene Grabsteine und Epitaphe von den Patronatsfamilien, die das gegenüberliegende Schloss bewohnten. Die Ostempore trägt die Emporenkanzel und die Orgel von Johann Gottfried Silbermann (1737).

Wenn Sie lieber in der Gruppe pilgern möchten, nutzen Sie die Angebote im Sommer über die Reiseagentur unter:

Tel.: 03447/ 5113411 oder opelt@altenburg-tourismus.de

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