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Nicht versäumen!

Reformationsskat

Altenburg Tourismus

Reformation? Langweilt. So sehen das viele junge Menschen.  Muss aber nicht sein. Denn man kann die Geschichte einer Umbruchszeit, in der alles Gewohnte in Frage gestellt wurde und nach der nichts mehr so wie früher war, auch so erzählen, dass es spannend ist. Die Graphiker Ulrike Albers und Johannes Saurer haben mit ihrem Luthercomic schon vorgelegt und ergänzen das erfolgreiche Buch mit dem bunt bebilderten Skatspiel.

Der Altenburger Superintendent Michael Wegner wählte aus den vielen Persönlichkeiten, die die Reformation geprägt haben, 16 ganz besonders interessante Menschen aus: natürlich Martin Luther, sein Kurfürst Friedrich II. der Weise, Papst Leo X. und Kaiser Karl V. als bekannte Protagonisten. Aber auch Johannes Tetzel, der Ablassprediger, dessen Erfolg Luther zu seinen Thesen wider den Ablasshandel erst bewegt hat. Und Georg Spalatin, kaum bekannt, aber als Kurfürst Friedrichs Privatsekretär und Beichtvater der alleinige Verbindungsmann zu Luther und damit ein wichtiger Mann im Hintergrund der frühen Reformation (übrigens später in Altenburg tätig). Dazu kommen die internationalen Reformatoren Hyldreich Zwingli, Felix Manz, Johannes Calvin, John Knox und die weniger bekannten Anführer der Täuferbewegung wie Menno Simons und Jan van Leiden. In die Männerrunde stellt Wegner bewusst sehr verschiedene Frauen. Neben Luthers Katharina von Bora, die Ehefrau Calvins Idelette de Bure, aber  auch die englische Königin Maria I. Tudor und die ehemalige Beguine Margarethe Sattler.

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